3 Missverständnisse rund um Autoreifen

Missverständnis Nr. 1:

Reifendruck-Kontrollsysteme pumpen Reifen auf

Alle nach 2014 gebauten Neuwagen müssen mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Diese elektronischen Systeme sind zur Überwachung des Drucks in den Reifen vorgesehen und können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern, die durch einen falschen Reifendruck verursacht werden. Sie können Autofahrern auch dabei helfen, die einwandfreie Funktion ihrer Autos sicherzustellen sowie Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Reifenverschleiß zu verringern.

Die Systeme sind mit dem Bordcomputer des Autos verbunden und warnen den Fahrer mittels eines visuellen Warnsignals, wenn sie einen zu niedrigen Reifendruck feststellen. Anders als viele Menschen glauben, pumpen diese Systeme die Reifen jedoch nicht bei Bedarf automatisch wieder auf. Sie sorgen lediglich dafür, dass die Fahrer über den Reifendruck informiert werden. Es ist dann Sache der Autofahrer, die Reifen selbst aufzupumpen.

Missverständnis Nr. 2:

Neue Reifen sollten immer nach vorne kommen

Wenn Sie nur zwei Reifen an Ihrem Auto austauschen, haben Sie vielleicht gehört, dass die neuen Reifen am besten vorne angebracht werden sollen. Dies ist jedoch im Allgemeinen nicht ratsam. Sofern im Handbuch Ihres Fahrzeugs nicht anders angegeben ist, sollten die neuesten und am wenigsten verschlissenen Reifen am besten hinten montiert werden.

Es ist besser, neue Reifen, bei denen Pannen und Verschleißschäden weniger wahrscheinlich sind, hinten zu haben als vorne, da Fahrzeuge mit beschädigten Hinterreifen schwieriger zu kontrollieren sind.

Wenn Sie neue Reifen kaufen möchten und sich nicht 100%ig sicher hinsichtlich der richtigen Reifengröße oder Geschwindigkeitsindex sind oder nicht wissen, wo sie am Auto montiert werden sollen, können Sie sich an einen Reifenexperten wenden.

Missverständnis Nr. 3:

Unbenutzte Reifen verschlechtern sich nicht

Es stimmt, dass die Reifen hauptsächlich beim Fahren beschädigt und abgenutzt werden. Das heißt jedoch nicht, dass die Reifen in einwandfreiem Zustand bleiben, wenn Sie Ihr Auto nicht benutzen. Eine Reihe anderer Faktoren beeinflussen auch den Zustand des Gummis, u. a. die Bedingungen, unter denen die Reifen gelagert werden. Sind sie beispielsweise Hitze, Kälte, Sonne, Wasser und Eis ausgesetzt, altern sie vorzeitig. Sie können Maßnahmen ergreifen, um Ihre Reifen bei Nichtgebrauch zu schützen. Zum Beispiel sollten Sie sie, wenn möglich, in einem kühlen, trockenen Innenraum lagern.

Nach der Lagerung sollten Sie sie sorgfältig auf Anzeichen von Schäden untersuchen, wie Risse oder Ausbeulungen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Reifen noch in Ordnung sind, lassen Sie sie von einem Reifenexperten prüfen, idealerweise vor dem Gebrauch und ganz sicher vor einer langen Reise.

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